Kurzgeschichten

Das Erholungsort-Dilemma – Eine Barmstedt-Satire

Anlässlich des 250. Geburtstages der Drostei 2017 hieß der Schreibaufruf des Kreiskulturverbandes Pinneberg „PI schreibt ein Buch“. Gesucht waren Kurzgeschichten, die sich mit Orten im Kreis beschäftigen. In meiner Barmstedt-Satire sehnt sich ein fiktiver Bürgermeister danach, seine Stadt weiterzuentwickeln. Die Auszeichnung als „Erholungsort“ wäre einfach perfekt! Doch dafür müsste er erst einmal die Wildgänse, die den Rantzauer See in Massen bevölkern, loswerden. Harte Gegner, aber dann entwickelt er ganz eigene Lösungsideen für sein Dilemma … S. 124-128.

Pinneberg wortreich umkreist. Geschichten von Autorinnen und Autoren aus dem Kreis Pinneberg
Kreiskulturverband Pinneberg e. V. (Hg.)
Niederwerrn 2017. Wiesenburg Verlag.
ISBN 978-3-95632-606-6
Erscheint Ende August 2017.


Das Erholungsort-Dilemma

Ironisch zugespitzt dreht sich in dieser Geschichte alles um die Sehnsucht eines (fiktiven) Kleinstadt-Bürgermeisters nach der Auszeichnung seiner Stadt als „Erholungsort“. Das Gänse-Problem auf dem See macht ihm dabei schwer zu schaffen, aber er hat so seine ganz eigenen Lösungsideen für das Dilemma … S. 78-80.

zugetextet.com
Ausgabe 1 2016 – Thermodynamisch gelebt
Walther Stonet (Hg.)
Metzingen 2016.


Abgetaucht

Eine alleinerziehende Mutter, die mental am Limit ist. Kind, Karriere, die Erwartungen anderer, ihr eigener Perfektionismus – aber hatte sie nicht einen ganz anderen Lebenstraum? S. 93-98.

Lass uns Kristalle pflücken. Prosa und Lyrik.
Hans-Jürgen van der Gieth, Hanna Herkenrath (Hg.)
Kempen 2015. BVK Buch Verlag Kempen GmbH.
ISBN 978-3-86740-662-8


Kopfbergwerk

Das Wettbewerbsthema des 2. Bonner Literaturpreises lautete „Im Labyrinth“. In meiner Kurzgeschichte „Kopfbergwerk“ versucht ein an Demenz erkrankter Mann mit den Veränderungen in seinem Leben und in der Beziehung zu seiner Frau fertig zu werden: „Ich bin ganz allein mit der Grubenlampe in der Hand und kenne mitunter nicht einmal mehr die Richtung, alles sieht gleich aus. Wohin ich mich auch wende, das Licht reicht nicht weit, die Lampe beleuchtet nur meine Füße. Ich tappe voran, taste mich die Wände entlang, aber da ist nichts, nur kalter Stein. Ich habe Angst vor der Finsternis.“ S. 106-109.

Dichtungsring – Zeitschrift für Literatur
DR 46 - Labyrinth
Ines Hagemeyer, Ulrich Bergmann (Hg.)
Bonn 2015. Dichtungsring e.V.

Kindle-Edition
Leseprobe


Up is down & down is out

Ein Soldat, äußerlich unversehrt, doch traumatisiert zurückgekehrt von seinem Einsatz in Afghanistan, steht vor den Scherben seiner Beziehung und ist für sein Leben verloren: „Es ist mir entglitten, zerbombt, ich bin [...] wütend [...] auf die Welt, den Krieg und mein Land, das zulässt, dass Männer so werden, wie ich jetzt bin. Ein Wrack. Unnütz. Ver-rückt. In die Luft geworfen und zerbrochen unten angekommen.“ S. 38-40.

Der Dreischneuß - Zeitschrift für Literatur
Wirbelstürme (# 26)
Regine Mönkemeier (Hg.)
Lübeck 2014. Marien-Blatt Verlag.
ISBN 978-3934611337


Der Stör(er)

Ein Paketzentrum vor Weihnachten. Ruth, die eine Abneigung gegen Weihnachten und eine Allergie gegen Pakete hat und deshalb am schnellsten arbeitet. Zeit zum Nachdenken über den Chef, der aus seinem Glasbüro, dem Aquarium, alle überwacht. Ein Stör, der für Unruhe unter den Karpfen sorgt. Und dann – ein Plan. S. 30-34.

& Radieschen - Zeitschrift für Literatur
Sack und Pack & Radieschen (# 28)
ALSO - Anno Literatur Sonntag (Hg.). Wien 2013.


Abgrund - tief

In „Abgrund - tief“ ist ein Mann auf der Flucht – vor der Polizei, vor sich selbst und vor dem Mord, den er begangen hat. Allein mit dem Mond, der ihn ganz verrückt macht, und dem Meer, das ihn zu verhöhnen scheint, versucht er die komplizierte Beziehung zu der Frau zu verstehen, für die er ein (Erfolgs-)Fall war und die die Tiefe seines Abgrundes, den er selbst so fürchtet, unterschätzt hat. S. 76-81.

1. Platz beim 4. Kempener Literaturwettbewerb

Tausendschöne Lebensbäume. Prosa und Lyrik.
Hans-Jürgen van der Gieth, Hanna Herkenrath (Hg.)
Kempen 2013. BVK Buch Verlag Kempen GmbH.
ISBN 978-3-86740-503-4

Presseartikel Rheinische Post
Presseartikel Westdeutsche Zeitung


Früher habe ich Möwen gemocht

Der 17. Münchner Kurz­geschichten­wettbewerb widmete sich dem Thema „frei sein“ in all seinen Facetten. Meine Geschichte erzählt von Freiheit als Selbstbestimmung – auch im Alter. „Das Leben ist ein Fluss und dieses Meer ist meine Chance“, sagt die Hauptfigur. „Hirnrissig werden sie es nennen, aber ich nenne es eine Entscheidung treffen. Egal wie unerwünscht, es ist meine eigene und das zählt.“

5. Platz beim 17. Münchner Kurz­geschichten­wettbewerb
h+s veranstaltungen gmbh. München 2012.
Text als Online-Veröffentlichung


Früher habe ich Möwen gemocht

Das Thema der Ausschreibung zum 4. Brüggener Literaturherbst fragte nach der Stille in einer lärmenden Welt. „Früher habe ich Möwen gemocht“ heißt meine Kurzgeschichte, in der sich eine alte Frau allein auf eine Reise ans Meer macht, um ihrem letzten Umzug zu entgehen. S. 398-408.

Der Lärm verstummt, bis Stille in dir ist: Anthologie zum 4. Brüggener Literaturherbst
Ellen Roemer (Hg.)
Vechta 2012. Geest-Verlag.
ISBN 978-3-86685-376-8


Den Tag zum Tee

Wenn man es am Morgen kaum aus dem Bett schafft, weil man sich auch von diesem Tag nichts erwartet und dieser dann plötzlich auf eine Tasse Tee vorbeikommt, was würdest du tun?

Siegertext beim EAW-Schreibwettbewerb.
Erstveröffentlichung als PDF-Download (nicht mehr verfügbar).
Evangelische Allianz Winterthur. 2012.

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